Ein altes, aufregendes und forderndes Jahr ist zu Ende gegangen. Wir beginnen ein Neues und wissen nicht, was uns erwartet. Alles ist unsicher und unkalkulierbar. Wir suchen nach Hilfe, Frieden und Ruhe. Wir Christen wissen, wo wir es finden können. Aber leider müssen wir von Zeit zu Zeit daran erinnert werden. Ja, wir brauchen Gott, den himmlischen Vater, wie auch seinen Sohn Jesus Christus, den Heiligen Geist und unsere Mitmenschen mehr denn je in unserem Leben.
Wir müssen gemeinsam auf uns achtgeben und einander anspornen. Gemeinsam können wir Schwierigkeiten überwinden. Mit dieser Unterstützung und danach trachtend, dem Erretter näher zu kommen, wird unser Leben einfacher. Das heißt nicht, dass wir keine Sorgen oder Herausforderungen haben. Vielmehr wird uns die Kraft gegeben, damit umzugehen.
Gemäß Heiliger Schrift müssen wir „[…] aufeinander achtgeben, um uns gegenseitig zur Liebe und zu guten Werken anzuregen […]” (Hebräer 10:24)
Die Botschaft ist aktueller denn je. Nächstenliebe, Segen spenden, anderen helfen , geben was wir geben können, Ohren aufhalten, Augen öffnen, besonders unser Herz auftun, um empfänglich für Andere zu sein. Aber auch ein anderer Aspekt ist notwendig. Das, was wir vom Herrn und guten Menschen angeboten bekommen, auch anzunehmen.
Wir lieben es vom Leben Christi zu lernen. Alles, was er tat, war tiefgreifend, herzlich und voller Liebe. Christus hat es uns durch sein Beispiel gelehrt. Aus seinem Leben lernen wir sehr viel. Wenn wir danach trachten, ihm nachzufolgen, macht es uns zu einem besseren Menschen.
Christus war sehr dankbar für seine Familie, Freunde und Nachfolger. Er fühlte mit ihnen und hat sie durch seine liebevolle Lehre, Stufe für Stufe auf eine höhere Ebene gestellt.
Auf welcher Stufe stehen wir?
Christus hat uns so viel gegeben und für uns getan. Er verheißt uns Frieden für diese Welt und ewiges Leben für unsere Zukunft.
Dieses Geschenk werden wir nie zurückgeben können, es sei denn, wir geben seine Herzlichkeit und Liebe an andere weiter.
Um das zu schaffen, verheißt er uns weiterhin: „[…] ich werde vor eurem Angesicht hergehen. Ich werde zu eurer rechten Hand sein und zu eurer linken, und mein Geist wird in
eurem Herzen sein und meine Engel werden rings um euch sein, um euch zu stützen.” (Lehre und Bündnisse 84:88)
Mit dieser Verheißung können wir liebevoll und kraftvoll weitergehen. Durch diese Zusicherung werden wir uns zu ungeahnter geistiger Höhe aufschwingen.
Im 13. Glaubensartikel der Kirche Jesu Christi werden wir daran erinnert, wie wir sein sollen und was wir von anderen erwarten:
„Wir glauben, dass es recht ist, ehrlich, treu, keusch, gütig und tugendhaft zu sein und allen Menschen Gutes zu tun; ja, wir können sagen, dass wir der Ermahnung des Paulus folgen – wir glauben alles, wir hoffen alles, wir haben viel ertragen und hoffen, alles ertragen zu können. Wenn es etwas Tugendhaftes oder Liebenswertes gibt, wenn etwas guten Klang hat oder lobenswert ist, so trachten wir danach.” (Köstliche Perle, Glaubensartikel)
Wollen auch wir das Jahr 2023 mit diesen Idealen strebsam beginnen und das Leben von Jesus Christus als Vorbild nehmen.
Ich bezeuge, dass wir mit dieser Herausforderung nicht alleine sind und von ihm Unterstützung erhalten. Wenn sie diesen Christus und Heiler aller Sorgen noch nicht kennen, dann bitte ich Sie liebevoll, lernen Sie diesen Hoffnungsträger kennen!
Ich bezeuge aus tiefstem Herzen, dass dieser Heiland lebt und unsere Bemühungen unterstützt. Ja, er lebt und verschafft uns Licht, Frieden und Hoffnung für unsere Zukunft. Starten wir mit dieser Erkenntnis in das Jahr 2023.
Im Namen Jesu Christi, Amen.
Olaf Ebisch, Erster Ratgeber in der Pfahlpräsidentschaft













