Lieber Schwestern und Brüder,
wir wünschen Ihnen von ganzem Herzen für das neue Jahr den Segen unseres Vaters im Himmel für jeden von Ihnen. Für dieses Jahr beten wir dafür, dass jeder die Kraft, die Gesundheit und den Wunsch im Herzen hat, den persönlichen Weg mit unserem Vater im Himmel als Maßstab des Lebens zu gehen.
Ja, wir sind tatsächlich Geschwister, als Kinder der Familie Gottes. Es macht uns glücklich, gemeinsam mit jedem von Ihnen auf dem Weg zum himmlischen Vater zu sein. Wir danken für alles, was wir gemeinsam im letzten Jahr erlebt haben, besonders für den Segen von unserem Vater im Himmel in allen Lebenslagen.
Wir haben gerade das wunderbare Weihnachtsfest erlebt. Es steht für Liebe, Freundlichkeit und Großzügigkeit. Schauen wir auf unseren Erretter und Erlöser Jesus Christus. Er steht für all diese wunderbaren Eigenschaften. Mehr als alles andere, steht Weihnachten aber für Frieden – Frieden im Herzen und mit Anderen.
Wir laden sie ein, für das Jahr 2026 die Gefühle und die Werte des Weihnachtsfestes festzuhalten. Lassen Sie das Jahr 2026 ein Jahr des Friedens im Pfahl Dresden sein.
In den letzten Jahren haben wir zu Generalkonferenzen in einer besonderen Art und Weise die dringliche Erinnerung, Mahnung und Aufforderung dazu erhalten. Ich darf Sie an folgende, besonders eindringliche, Aussage erinnern:
Präs. Russel M. Nelson (April 2023)
„Meine lieben Brüder und Schwestern, ich freue mich, bei Ihnen zu sein. In den letzten sechs Monaten habe ich ständig an Sie gedacht und für Sie gebetet. Möge der Heilige Geist Ihnen kundtun, was der Herr Ihnen sagen will, wenn ich jetzt zu Ihnen spreche.
Höflichkeit und Anstand scheinen in dieser Zeit der Polarisierung und der leidenschaftlichen Meinungsverschiedenheiten abhandengekommen zu sein. Geschmacklose Bemerkungen, Schuldzuweisungen und übles Gerede über andere sind nur allzu weit verbreitet.
Hören Sie bitte genau zu. „Wenn es etwas Tugendhaftes oder Liebenswertes gibt, wenn etwas guten Klang hat oder lobenswert ist“, was wir über jemanden sagen können – sei es ins Gesicht oder hinter dem Rücken –, dann sollte das unser Maßstab für Kommunikation sein
Streit vertreibt den Geist, und zwar regelmäßig. Streit verfestigt die falsche Vorstellung, dagegenhalten sei der Königsweg zur Beilegung von Differenzen. Doch dem ist niemals so. Streit ist eine Entscheidung. Frieden stiften ist eine Entscheidung. Sie haben es in der Hand, ob Sie sich für Streit oder Versöhnung entscheiden. Ich fordere Sie eindringlich auf: Entscheiden Sie sich ein für allemal, ein Friedensstifter zu sein.
Jetzt ist es an der Zeit, nicht mehr darauf zu bestehen, Ihr Weg sei der einzig richtige. Jetzt ist es an der Zeit, nichts mehr zu machen, was andere veranlasst, aus Angst, Sie zu verärgern, wie auf Eierschalen zu laufen. Jetzt ist es an der Zeit, Ihre Kriegswaffen zu begraben. Wenn Sie sich nur mit Beleidigungen und Anschuldigungen wehren können, ist es jetzt an der Zeit, diese Waffen wegzuräumen. Sie werden sich als geistig starker Mann oder starke Frau Christi erweisen.
Ich segne Sie, dass Sie Angriffslust durch sanftes Bitten, Feindseligkeit durch Verständnis und Streit durch Frieden ersetzen können.“ (Zitat Ende)
Das gesagte gilt nicht nur in dieser großen Welt global. Viel mehr und ganz besonders gilt es uns persönlich. In mir selbst und in meinem Herzen. Besonders für Gedanken und Gefühle in meiner Ehe, in meiner Familie, in der Beziehung zu meinen Kindern, in meiner Nachbarschaft, auf meiner Arbeitsstelle und in meinem Beitrag zum Gemeindeleben.
Spüren Sie die Dringlichkeit, dass wir das jetzt tun? Wir spüren diese Dringlichkeit.
Frieden kommt vom Geist des Herrn. Alles andere kommt von einem anderen Geist, den wir in unserem Leben nicht haben möchten. So laden wir Sie ein, dass wir dieses Jahr zu einem persönlichen Jahr des Friedens machen. Lassen Sie die kleinen Konflikte hinter sich. Lassen Sie auch die großen Konflikte enden. Üben Sie persönlich Vergebung. Hören Sie auf der Anlass zu sein. Hören Sie auf andere für Ihre eigenen Schwierigkeiten verantwortlich zu machen. Hören Sie auf andere für Ihre eigenen Fehler verantwortlich zu machen. Gehen Sie zu Jesus Christus! Legen Sie alles in seine Hand. Verlassen Sie sich auf seine Verheißung, dass er Ihnen seinen Frieden gibt. Als Ihre Brüder möchten wir darin als Vorbild vorangehen.
Wir geben als Ihre Pfahlpräsidentschaft unser Zeugnis das er lebt. Christus ist für jeden von uns gestorben und ist tatsächlich auferstanden. Er will uns jeden Tag helfen. Er wartet nur, dass wir es zulassen. So beten wir um die Kraft für jeden von Ihnen, dass Sie seine Hilfe annehmen. Das Sie für seinen Geist die Tür öffnen. Er will unsere Seelen heilen. Er will unsere Gefühle heilen. Jesus wartet darauf, dass wir ihm die Tür zu unserem Herzen öffnen.
Wir haben Sie lieb, wir sind so dankbar für Sie und wünschen Ihnen diesen Frieden. Er kommt, wenn Sie ihn wollen und zulassen. Im Namen Jesu Christi Armen.
In Liebe
Jens Kleinert Olaf Ebisch Toni Seyfert
Pfahlpräsidentschaft des Pfahles Dresden














