Botschaft April 2026

Osterbotschaft

von Präsident Toni Seyfert

Das Licht, das alles verändert

In meiner Freizeit ziehe ich gerne mit der Kamera los. Dabei habe ich eine entscheidende Lektion gelernt: Das Wichtigste an einem Bild ist nicht der Apparat in meiner Hand, sondern das Licht, das auf die Welt fällt. Ein trüber Tag verwandelt sich in dem Moment, in dem ein Sonnenstrahl die Wolken bricht – Farben leuchten auf, und alles wirkt plötzlich lebendig.

In unserem Leben ist es oft genauso. Sorgen oder Fehler können sich wie schwere Schatten über uns legen. Präsident Dieter F. Uchtdorf sprach einmal von Menschen, die in einem dunklen Zimmer sitzen und die Finsternis beklagen, während draußen die Sonne strahlt. Das Problem ist nicht das fehlende Licht – es sind die schweren Vorhänge, die wir zugezogen haben.

Gott ist die Quelle des Lichts. Doch wir müssen die Entscheidung treffen, die Vorhänge beiseitezuschieben. Man kann die herrlichste Landschaft vor sich haben, doch wenn der Objektivdeckel auf der Kamera bleibt, zeigt das Display nur Schwarz.

Der Heiland als unser Licht

Jesus Christus hat durch sein Sühnopfer den schwersten aller Vorhänge für uns zerrissen. Er ist durch die tiefste Finsternis gegangen, um uns ein Licht zu bringen, das niemals erlischt. Er bittet uns nicht, die Dunkelheit aus eigener Kraft zu vertreiben. Er bittet uns nur, unsere Herzen wie eine Linse für Ihn zu öffnen. Wenn wir dazu bereit sind so gibt er uns eine Verheißung, lässt uns Hoffnung verspüren und Freude wird in unser Leben kommen.

Die Verheißung: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis“ (Johannes 8:12).

Die Hoffnung: Schatten sind oft nur ein Beweis dafür, dass irgendwo in der Nähe ein Licht strahlt.

Die Freude: Wenn wir unser Leben auf Christus ausrichten, können wir Freude verspüren – ungeachtet dessen, was in unserem Leben geschieht.

​An diesem Osterfest dürfen wir die Einladung annehmen, unser Leben neu auszurichten. Lassen wir diesen Moment eine Gelegenheit sein, in der wir nicht nur die Sonne am Himmel genießen, sondern das wahre Licht Christi tief in unser Leben hineinlassen. Wenn wir den „Objektivdeckel“ unseres Herzens abnehmen, verändert Er alles: unsere Sichtweise, unsere Hoffnung und unsere Zukunft. Er ist auferstanden, und durch sein Sühnopfer ist die Welt für immer hell geworden. Mögen wir sein Licht so stark in uns leuchten lassen, dass wir nicht nur selbst den Weg finden, sondern zu einem Lichtblick für alle Menschen um uns herum werden.

Im Namen Jesu Christi, Amen.

Präsident Toni Seyfert

2. Ratgeber in der Pfahlpräsidentschaft

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