Liebe Geschwister,
in ein paar Tagen werden wir das Osterfest feiern. Es ist das höchste Fest, das wir begehen. Wir feiern die Auferstehung von Jesus Christus.
Es gibt viele Sachen, die wir schon vorbereiten, um uns an diesen Tagen zu erinnern. Wir schmücken unser Haus mit grünen Zweigen. Sie sollen Hoffnung und neues Leben darstellen. Wir hängen Ostereier auf, die ein Symbol für neues Leben sind. Auf einem unserer Fensterbretter steht auch ein Lamm, eine Erinnerung an das Lamm Gottes, der die Schuld der Welt auf sich genommen hat. Dieses Jahr haben unsere Kinder bei einer Aktivität der 8-bis-11-jährigen ein Osterküken gebastelt. Küken sind ein beliebtes Ostersymbol, denn mit ganzer Kraft zerstört das Küken die Eierschale und schlüpft ins Freie. Dieser Vorgang wird oft mit Jesus in Verbindung gebracht, der aus dem verschlossenen Grab ans Licht getreten ist.
Ein paar Jahre schon gestalten wir ein Ostergrab, wo wir einen Hügel anlegen mit einem Gefäß, Gras ansähen oder den Hügel mit Moos bedecken. Es werden drei Kreuze auf den Hügel gesteckt und vor das Gefäß wird ein Stein gelegt. Am Auferstehungstag rollen wir den Stein weg und legen ein Tuch in das Gefäß. Diese Grabszene stellen wir vor unserem Haus in den Vorgarten. Einige Nachbarn oder Freunde haben uns schon darauf angesprochen. Wenn ich so die ganzen vorbereiteten Sachen in unserem Zuhause betrachte, kann ich mich immer daran erinnern, was Ostern für mich bedeutet.
Für mich bedeutet Ostern CHRISTUS.
In einem Kinderlied unserer Kirche heißt es:
„Christ ist erstanden, Christus, der Herr!
Lasset uns singen zu seiner Ehr.
Freude erfüllt das Herz zur Osterzeit.
Christ ist erstanden, er lebt auch heut.
Christ ist erstanden, Christus, mein Freund.“
(Text und Musik: Thelma Johnson Wyser)
Die Auferstehung ist etwas ganz Besonderes, voller Freude und Hoffnung.
Präsident David O. McKay sagte einmal:
„So, wie Christus nach dem Tod wieder lebte, werden alle Menschen leben und jeder wird im Jenseits den Platz einnehmen, für den er am besten geeignet ist. Deshalb ist die Botschaft von der Auferstehung die tröstlichste, die herrlichste, die die Menschen je erhalten haben, denn wenn der Tod uns einen geliebten Menschen nimmt, tröstet die Hoffnung und göttliche Zusicherung, die in den folgenden Worten zum Ausdruck kommt, unser trauerndes Herz: ‚Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden.‘ [Matthäus 28:6.]
Da unser Erlöser lebt, werden auch wir leben. Ich bezeuge, dass er tatsächlich lebt. Ich weiß es, so wie Sie hoffentlich auch um diese göttliche Wahrheit wissen. Jesus hat die Erfahrungen des irdischen Lebens so durchlebt wie wir alle. Er kannte das Glück, er kannte den Schmerz. Er freute sich mit anderen und trauerte mit ihnen. Er hatte Freunde. Er erlebte auch, wie traurig es ist, wenn man verraten und fälschlich beschuldigt wird. Er starb, wie auch Sie sterben werden. Da Christus nach dem Tod weitergelebt hat, werden Sie und ich auch weiterleben. Jesus war der einzige vollkommene Mensch, der je gelebt hat. Durch die Auferstehung von den Toten hat er den Tod besiegt und ist jetzt Herr der Erde.“
Vor Kurzem besuchten wir die Gräber unserer Großeltern. Alle waren treue Mitglieder und haben soviel Gutes in ihrem Leben getan. Sie sind jetzt in ihrer himmlischen Heimat und werden dort ihren Dienst erfüllen, bis zu ihrer Auferstehung. Auch viele andere, die schon von dieser Erde gegangen sind, werden auferstehen. Diese Erkenntnis gibt Hoffnung. Und das ist möglich durch unseren Erlöser und Erretter Jesus Christus. Welch Trost uns diese Erkenntnis gibt.
Ich weiß, Jesus ist auferstanden und auch wir werden auferstehen.
Russell M. Nelson, unser Präsident der Kirche, sagte einmal:
„Zu dieser Osterzeit verkünde ich, dass Jesus Christus wahrhaftig auferstanden ist. Er ist auferstanden und ist ein Segen im Leben aller Kinder Gottes, wo sie auch leben. Er wird euch nie im Stich lassen. Er wirkt heute Wunder und wird es auch morgen tun. Glaube an Jesus Christus ist die größte Macht, die uns in diesem Leben zur Verfügung steht.“
Ich glaube an Jesus Christus und dass er mein Heiland ist. Das ist meine Überzeugung!
Im Namen Jesu Christi,
Amen.
Rebekka Gäbler
Pfahl-PV-Präsidentin
















