Botschaft August 2023

Frieden in und durch Christus

von Hoher Rat Martin Hahn

An solch heißen Sommertagen wünscht man sich kühle Orte, Getränke oder Erfrischung in einem Pool.

Auch in geistiger Hinsicht brauchen wir Orte der Zuflucht und des Friedens. Unser Geist sehnt sich nach Frieden und Geborgenheit. Wenn wir im Gebet, Schriftstudium und in unserem Lebenswandel zu Christus und zu unserem Himmlischen Vater gehen, und uns nach ihnen ausrichten, finden wir große Kraft.

Ja sie sind die Quelle des Friedens. Nehmen wir uns jeden Tag Zeit für sie. Richten wir unser Leben nach ihnen aus.

Unser heutiger Prophet Präsident Nelsen hat in der Oktober 2022 Generalkonferenz darüber gesprochen, wie wir die Welt überwinden und Ruhe finden. Er sagte:

„Was bedeutet es, die Welt zu überwinden? Es bedeutet, die Versuchung zu besiegen, Weltliches als wichtiger anzusehen als das, was von Gott ist. Es bedeutet, der Lehre Christi mehr Vertrauen zu schenken als den Philosophien der Menschen. Es bedeutet, sich an Wahrheit zu erfreuen, Täuschung anzuprangern und „demütig[e] Nachfolger Christi“ zu werden. Es bedeutet, sich bewusst von allem fernzuhalten, was den Geist vertreibt. Es bedeutet, bereitwillig alles aufzugeben, selbst die Sünden, an denen wir besonders hängen.“

Ich bin dankbar für unseren Propheten der uns führt und uns die Botschaften und Lehren nahebringt, die wir heute brauchen. Je mehr Zeit wir mit dem verbringen was in Ewigkeit Bedeutung hat und uns Gott näher bringt, desto glücklicher sind wir.

In meiner Berufsschule hat mir ein Mitschüler eine interessante Frage gestellt. „Was ist für dich das höchste aller Gefühle?“ Ich brauchte eine ganze Weile, bis ich die Antwort für mich erkannt habe, doch sie ist kraftvoll und einfach.

Für mich ist es das Höchste aller Gefühle, unter dem kompletten Einfluss des Heiligen Geistes zu sein. Das heißt, dass ich so lebe, dass er mich inspirieren und führen kann. Der Dienst am Nächsten wird dann nicht nur einfacher, sondern auch erfüllender. Es ist tatsächlich etwas vom Schönsten hier auf der Welt, wenn wir anderen helfen und dienen können.

Jeden Tag die kleinen Dinge zu tun, nicht aufzugeben und immer wieder umzukehren und weiter zu machen, das ist nicht einfach, aber es lohnt sich und führt uns zurück zu unserem himmlischen Vater. Wir sind nicht alleine, der Herr unser Erlöser steht uns zur Seite und hilft uns. In Matthäus 11:28-30 steht:

„Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; und ihr werdet Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.“

Warum ist seine Last leicht? Weil er mit uns zieht! Ein Arbeitskollege sagte mir einmal, dass er es gut findet, wie ich lebe und die Gebote (z.B. das Gesetz der Keuschheit) halte. Er könnte dies nicht. Später, als ich darüber nachdachte, kam mir der Gedanke, dass ja auch ich es ohne Christus nicht schaffen könnte.

Würde ich nicht das Evangelium Jesu Christi kennen dürfen und mein Bestes geben, danach zu leben, könnte ich es nicht. Aber der Herr hat uns nicht alleine gelassen. Er steht mir zur Seite, wie es in Matthäus steht.

Ich wünschte, ich hätte ihm gleich erwidern können, dass jeder es mit seiner Hilfe schaffen kann. Dank des Sühnopfers. Selbst, wenn wir einen Fehler gemacht haben.

Ich bin sehr dankbar für die Umkehr und die unendliche Liebe unseres Schöpfers für uns. Er steht uns bei und hat uns nicht als Waise zurückgelassen.

Er hat uns den Heiligen Geist und viele andere wundervolle Gaben gegeben womit wir die Welt überwinden können. Nicht alleine, nicht aus eigener Kraft, aber mit ihm, mit Christus, unserem Erlöser. Ich möchte mit dem Jahresmotto der Jugendlichen schließen, dass hier so gut passt:

„Alles vermag ich durch Christus, der mich stärkt.“ Philipper 4:13

Dies bezeuge ich feierlich im Namen Jesu Christi, Amen

Martin Hahn, Hoher Rat im Pfahl Dresden

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