Januar 2026

Geistiger Gedanke

von Elder Tristan Plettig

Liebe Geschwister des Pfahles Dresden,

das Jahr neigt sich dem Ende zu und es wird allmählich, langsam aber sicher immer dunkler. Die Sonne, Ihr Licht und Ihre Wärme schwinden dahin und die Kälte nimmt überhand. Es ist die Zeit des Jahres, in der wir uns an die hellen Zeiten erinnern dürfen und dank sagen können. Dank für all die Segnungen, die wir in unserem Leben nicht missen wollen. Dank für das Licht, das die Dunkelheit erhellt und uns den Weg weist, zeigt, welcher Weg der Rechte ist.

„Siehe, er hat mein Rufen gehört am Tage, und er hat mir Erkenntnis gegeben durch Visionen in den Stunden der Nacht. “ (2 Nephi 4: 23)

Hier in Schweden haben viele mit Dunkelheit zu kämpfen und werden von ihr erdrückt, verschlungen, hinweg geführt.

„Und es begab sich: Es stieg ein Nebel von Finsternis auf, ja, ein überaus dichter Nebel von Finsternis, sodass diejenigen, die den Pfad betreten hatten, ihren Weg verloren, sodass sie abirrten und verloren gingen.“ (1 Nephi 8: 23)

Ohne ein Licht vor Augen wandern wir umher, die Hoffnung im Sinne, den rechten Weg zum Glück und zur Freude zu finden. Pontus (Name geändert), ein ganz normaler Schwede, hat seinen Weg zur Kirche gefunden, als ein Freund ihm anbot, ihn doch mal einen Sonntag zur Kirche zu begleiten. Seit diesem Tag beginnt er zu erkennen, was es heißt, Hoffnung zu haben und wer Jesus Christus ist. Dass er sich nun anders fühlen würde, konnte er nicht ahnen. Auf einem Weg, ein Ziel im Auge.

Richten wir unseren Blick auf das Licht, das unsere Nacht erhellen kann. Auf das Licht, den „Weg und die Wahrheit und das Leben “ (Johannes 14: 6). Dann werden wir den Weg aus dem Nebel der Dunkelheit finden und teilhaben an der Liebe unseres himmlischen Vaters.

President Nelson sagte einst:

„Meine lieben Brüder und Schwestern, die Freude, die wir empfinden, hat wenig mit unseren Lebensumständen und viel mehr damit zu tun, worauf wir im Leben den Blick richten.“

Dunkelheit, Nebel, das sind alles reale Dinge, die uns das Leben nicht gerade einfacher machen. Und trotzdem können wir wie Pontus unseren Blick auf Jesus Christus richten und in ihm Kraft finden, diesen Nebel zu durchqueren und Freude und Liebe zu empfinden.

Ich möchte schlussendlich mein Zeugnis vom Licht Christi geben, dass es uns den Weg weisen kann und dass wir, wenn unser Fokus auf Jesus liegt, Freude spüren können, die nicht von dieser Welt, sondern von ihm kommt. „Siehe, ich bin das Licht, das ihr hochhalten sollt“ (3 Nephi 18:24). Dieses Licht ist in der Lage, uns zu führen und zu begleiten. Wir können unser Licht hochhalten, wie der Freund von Pontus, der ihn zur Kirche einlud. Dieses Licht macht den Unterschied, für uns und für alle um uns herum. Jesus lebt und liebt uns. Im Namen Jesu Christi, Amen.

Elder Tristan Plettig

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